Konzeption des Kath. Familienzentrum St. Martin, Rheinbach

Die am KFZ beteiligten Einrichtungen haben gemeinsam ein Konzept erarbeitet.  

Es besteht aus folgenden Bestandteilen: 

  • Analyse der sozialen und der pastoralen Situation,
  • Bedarfsanalyse und Zielentwicklung,
  • Planung der erforderlichen Angebote sowie
  • Vereinbarung der Leitungs-, Kooperations- und Kommunikationsstrukturen.
  • Dieses Konzept wird im Rahmen regelmäßiger Reflektionen überarbeitet und weiterentwickelt und orientiert sich dabei an den
  • Wünschen und Bedürfnissen der Eltern und ihrer Kinder.

Auszug aus dem Konept:

1 . Wir über uns/ Unsere Einrichtungen

  • Kath. Tageseinrichtung für Kinder Liebfrauenwiese: Lurheck 18, 53359 Rheinbach,
    Leitung: Kristin Schulte-Beckhausen
  • Kath. Tageseinrichtung für Kinder St. Helena: Stauffenbergstraße 45, 53359 Rheinbach,
    Leitung: Claudia Löwer-Lenau
  • Kath. Tageseinrichtung für Kinder St Ursula: Gronauweg 4, 53359 Rheinbach-Flerzheim,
    Leitung: Anita FussKath.
  • Kath. Tageseinrichtung für Kinder St. Ägidius: Schulstraße 2, 53359 Rheinbach-Oberdrees,
    Leitung: Christine Freund

  • Träger der Einrichtungen ist die Kath. Kirchengemeinde St. Martin, Langgasse 12a, 53359 Rheinbach,
    Pfarrer Bernhard Dobelke

Die beiden erstgenannten Einrichtungen liegen in der Kernstadt Rheinbach und sind fußläufig zu erreichen.

Die Kindertagesstätte Liebfrauenwiese besteht seit über 45 Jahren. Sie ist fest im Bewusstsein der Rheinbacher Familien verankert und genießt ein hohes Ansehen. Besondere Schwerpunkte sind die Religionspädagogik, Naturbegegnung und die musikalische Bildung.

Die Kindertagestätte St. Helena besteht seit über 30 Jahren und liegt in einer sozialschwächeren Wohngegend und ist besonders ausgerichtet auf Sprachförderung und Bewegungserziehung. Die beiden Einrichtungen in den umliegenden Ortschaften liegen jeweils ca 2,5 km von Rheinbach entfernt, sie haben eine gute Anbindung an Rheinbach, lassen sich von dortin wenigen Minuten mit dem Pkw oder dem Bus erreichen. Beide Einrichtungen bilden in den Ortsteilen einen Treffpunkt für junge Familien.

2. Allgemeines:

Wir betreuen zurzeit in unserer Einrichtung:

  • Liebfrauenwiese 97 Kinder, 4 Kinder unter drei Jahren
  • St. Helena 48 Kinder,
  • St. Ursula 45 davon 6 Kinder unter drei Jahren,
  • St. Ägidius 44 davon 6 Kinder unter drei Jahren

Die Kinder werden in den Kibiz Gruppen I und III betreut. Wir bieten 3 Betreuungsmodelle an:

  1. geteilte Öffnungszeit:  07:00 – 12:30 Uhr 14:00 – 16:00 Uhr
  2. Blocköffnungszeit: 07:00 – 14:00 Uhr 07:30 – 14.30 Uhr
  3. Tagesstätte 07:00 – 16:00/ 16:30 Uhr

Daraus ergeben sich Öffnungszeiten von 7:00 bis 16:00/16:30 Uhr von montags bisfreitags.

Ca. 50% der Kinder nutzen die Möglichkeit des Mittagessens.

3. Unsere Teams

  Liebfrauenwiese St. Helena St. Ägidius St. Ursula
Leitung Freigestellte Leiterin / Erzieherin Teil freigestellte Leiterin / Erzieherin Teil freigestellte Leiterin / Erzieherin Teil freigestellte Leiterin / Erzieherin
PädagogischeFachkräfte alsGruppenleiterinnen 5 Erzieherinnen davon zwei im Stellensplitting 2 Erzieherinnen 2 Erzieherinnen 2 Erzieherinnen
Ergänzungskräfte

3 Erzieherinnen
3 Kinderpflegerinnen

2 Erzieherin
1 Kinderpflegerin 
1 Erzieherin
1 Kinderpflegerin
1 Kinderpflegerin
3 Ergänzungskräfte
Berufspraktikantinnen   1 Praktikantin im Anerkennungsjahr    

 

4. Leitlinien und Handlungsorientierungen

Unser Familienzentrum ist ein Knotenpunkt in einem Netzwerk, das Kinder individuell fördert und Familien umfassend berät und unterstützt in all ihren Belangen. Die Zusammenführung von Angeboten der Bildung, Betreuung Beratung und Begegnungsarbeit ist ein vorrangiges Ziel. Die Angebote der Pastorale unserer Pfarrgemeinde und das Netzwerk kirchlicher Hilfsangebote, sind dabei eine maßgebliche Unterstützung. Wir möchten möglichst vielen Familien mit der Vielfalt, die unsere kirchlichen Angebotebieten, bereichern und viele, die sich aus der Reichweite der Kirche entfernt haben mit unseren Angeboten überzeugen.

Wir sehen es als unsere Aufgabe an, unser Gemeindeleben noch familiengerechter und einladender zu gestalten und immer wieder Anlässe aufzugreifen, um das Interesse vonFamilien zu wecken. Ein besonderer Aspekt liegt in der kindlichen Entwicklung und präventiven  Unterstützung. Die Stärkung der Erziehungskompetenz von Eltern sehen wir auf der Basis einer christlichen Grundhaltung. Wir praktizieren in unseren Tagesstätten eine offene, partnerschaftliche Begegnung mit Kindern, Eltern und Gemeinde in freundschaftlicher und liebevoller Atmosphäre. Dazu gehört natürlich auch die Zusammenarbeit mit der ältern Generation. Wir als verbindendes Glied besuchen Seniorenheime, bzw. Seniorentreffs, binden Großelternin unsere Arbeit mit Kindern ein und nutzen auch deren Ressourcen.

Als roter Faden zieht sich die Religionspädagogik durch unsern Kindergartenalltag: wir vermitteln christliche Werte und gestalten aktiv den christlichen Jahreskreis; in der Begegnung mit der Natur lernen die Kinder den wertschätzenden Umgang mit Gottes Schöpfung. Das Kind erlebt den Kindergarten als Gemeinschaft und lernt den wertschätzenden Umgang mit anderen. Es lernt sich im Alltag zu Recht zu finden unter dem Leitwort: „Hilf mir, es selbst zu tun“: Fantasie und Kreativität fördern und bilden wir durch künstlerische Angebote, musisch/rhythmisches Erleben durch Flötenkurse, Singkreise und vorgelebter Freude an Musik. Fester Bestandteil unserer Arbeit ist die Sprachförderung. Sprache wird im Alltag gehört, gelernt und gesprochen. Daher schaffen wir eine Vielzahl von Sprachanlässenund bieten den zukünftigen Schulkindern darüber hinaus gezielte Übungen an. Zusätzlich bieten wir für Kinder mit Sprachauffälligkeiten und Migrationshintergrund ein Sprachförderprogramm. Es besteht eine bewährte Zusammenarbeit mit den Grundschulen, so dass allen Kindern der Start in die Schule erleichtert wird.

Bewegung ist ein Elementarbedürfnis des Kindes und die Grundlage zu aktiver Lebensbewältigung. Daher bieten wir unseren Kindern neben Bewegungsangeboten im Haus ein großes, allen Sinne ansprechendes Außengelände. Logisch-mathematische Bildung erfahren die Kinder im Experimentieren und Forschen. Wir leiten sie an bei der Findung von Lösungsalternativen auf ihre Selbstbildungskraft zu vertrauen und geben ihnen Hilfestellung.

Das komplette Konzept lesen Sie bitte un unserem PDF-Dokument.